Alegre Rebeldía Films

Hinter “Alegre rebeldia films” steht die freie Medienaktivistin Momo aus Deutschland. Viele ihrer Filme und Radiobeiträge sind auf ihren Reisen durch Lateinamerika entstanden. In ihren Dokumentationen und Kurzfilmen gibt sie Themen, Menschen und Projekten eine Stimme, die in den Mainstreammedien nicht zu Wort kommen.

Einige der bisherigen Projekte:

  • 2005 Abriss – ein Kurzfilm über den Wahnsinn des Abrisses von Häusern in Rostock – Deutschland
  • 2005 El ojo del agua – ein Kurzfilm über Coca Cola in Chiapas México

Kommentar von 2009:

„Ein Film, der die sonst in Europa nur selten gehörten Stimmen und insbesondere die dahinter stehenden Gesichter des „anderen“ Mexikos – jenseits des Tourismus und eines scheinbaren Pariastaates der NAFTA – insbesondere in Oaxaca, Guerrero und Chiapas zeigt. Die Polarisierung, die seit der neoliberalen Wende von 1982, aber auch 1992, 1994 und 2000 unaufhaltsam große Teile der Bevölkerung in Armut, aber auch autonome Netzwerkkampagnen und Selbsthilfestrukturen drängt, wird eindrucksvoll von dieser Dokumentation festgehalten. In Mexiko regt sich ein Widerstand jenseits der PRI und PAN, von dem in Europa im Allgemeinen gelernt werden kann, denn die hier gezeigten Bilder, Stimmen und Gesichter stehen für eine neue Struktur sozialer Protestbewegungen die bekannte Inhalte (Bildung, Gesundheit, Grundversorgung mit Strom und Wasser, Lebensmittelpreise, etc) im politischen Kampf neu positioniert werden. Ein absolut sehenswerter und wertvoller Beitrag mit hervorragenden Interviews, für welchen man/ frau den Machern ein Kompliment aussprechen muss!“

  • 2008 Oaxaca no está sola“ („Oaxaca – du bist nicht allein“) – ein Kurzfilm über die weltweiten Mobilisierungen in Solidarität mit der Bevölkerung von Oaxaca im Jahr 2007
  • 2011 La bicicleta – más que un medio de transporte“ („Das Fahrrad – mehr als nur ein Fortbewegungsmittel“) – ein Dokumentarfilm über einen Workshop zur Herstellung von Fahrradmaschinen, der von dem Projekt „C.a.c.i.t.a.“ aus Oaxaca / México im Sommer 2011 organisiert wurde.
  • 2011/2012 „La Fuerza de las mariposas“ („Die Kraft der Schmetterlinge„) – ein Dokumentarfilm über alternative Lebensentwürfe in Selbstbestimmung mit Eindrücken von Mexiko bis Panama
  • 2016 „Berta no murio, se multiplicó“ („Berta ist nicht gestorben, sie hat sich verfielfacht„) – Dokumentarfilm zum Mord an Berta Cáceres (Generalkoordinatorin des Zivilen Rates der indigenen und Basisorganisationen Honduras COPINH)
  • 2016 „COPINH – rebeldía inclaudicable“ („COPINH- unnachgiebige Rebellion“)

Kontakt: alegrerebeldiafilms@yahoo.com